Samstag, 19.9.2026, 10:30 Uhr · Rindermarkt, München
Unter dem Motto „Bildungsbunker machen krank“ haben wir gemeinsam mit Schüler*innen, Eltern, Lehrkräften und weiteren Unterstützer*innen gezeigt, was Leistungsdruck, ständige Bewertung und fehlende Freiräume mit Schule machen.
25 Jahre nach PISA steht fest: Viele grundlegende Probleme unseres Bildungssystems sind noch immer nicht gelöst. Der bundesweite Bildungsprotesttag war deshalb Anlass, genauer hinzuschauen – und deutlich zu machen, warum es eine grundlegende Bildungswende braucht.

Schule darf kein Bildungsbunker sein
Schule sollte ein Ort sein, an dem junge Menschen lernen, sich entwickeln, Fragen stellen und Fehler machen dürfen.
Doch für viele Schüler*innen bedeutet Schule vor allem Druck, Leistungsstress und ständige Bewertung.
Unser „Bildungsbunker“ machte diesen Widerspruch sichtbar.


Eine Bildungswende ist nötig
Die aktuellen PISA-Ergebnisse zeigen weiterhin große Herausforderungen: Deutschland erreichte 2025 in Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften jeweils die niedrigsten bislang gemessenen Werte. Mehr als ein Fünftel der 15-Jährigen erreicht in keinem der drei Bereiche grundlegende Kompetenzstufen.
Für uns bedeutet das: Es braucht Veränderungen, die im Schulalltag ankommen.
Weniger Leistungsdruck, mehr individuelle Förderung, echte Mitbestimmung, eine positive Fehlerkultur und bessere Bedingungen für Inklusion und selbstbestimmtes Lernen.

Gemeinsam für bessere Bildung
Die Aktion in München war Teil eines bundesweiten Bildungsprotesttags. Auch in anderen Städten gingen Menschen für bessere Bedingungen und grundlegende Veränderungen im Bildungssystem auf die Straße.





