Ihr habt uns sitzen lassen – Protestaktion am 12.3.2026!

Über 57.000 Menschen haben unsere Petition unterschrieben, doch passiert ist nichts.
Am 12.3.2026 setzen wir ein Zeichen vor dem Kultusministerium in München: Sei dabei, setz dich zu uns und zeige, dass leere Versprechen nicht reichen!
Mehr Infos auf der Protestaktion-Seite.
Zur Ablehnung unserer Petition im Landtag
Am 3. Juli wurde unsere Petition im Bayerischen Landtag abgelehnt – trotz über 56.000 Menschen, die sie unterzeichnet haben, trotz breiter Unterstützung aus der Gesellschaft und trotz eindeutiger wissenschaftlicher Erkenntnisse.
Die Mehrheiten aus CSU, Freien Wählern und AfD haben sich entschieden, an unangekündigten Abfragen und Exen festzuhalten. Nicht aus pädagogischer Notwendigkeit – sondern aus Systemstolz.
Die Argumente liegen auf dem Tisch. Die Studien auch. Eine Reform wäre möglich.
Aber sie würde bedeuten, einzugestehen, dass Kritik berechtigt ist – und genau das scheint politisch schwerer zu wiegen als die Realität im Klassenzimmer.
Wer Forschung ignoriert und zehntausende Stimmen beiseiteschiebt, verteidigt kein Qualitätsniveau. Er verteidigt ein System, das mit Druck, Überraschung und Angst arbeitet – obwohl längst belegt ist, dass Angst Lernen verschlechtert.
Man kann eine Petition ablehnen.
Aber man kann nicht verhindern, dass diese Debatte zurückkommt.
Und wir sorgen dafür, dass sie lauter wird.
Schluss mit Abfragen und Exen! Jetzt.
Die Lehrkraft betritt den Raum – und ohne Vorwarnung heißt es: „Hefte weg, wir schreiben eine Ex!“. Panik breitet sich aus. In der nächsten Stunde wird eine Schülerin spontan vor der Klasse abgefragt und fühlt sich bloßgestellt.
Das ist kein Einzelfall. Das ist Alltag für uns Schüler*innen in Bayern. Und das muss aufhören.
Unangekündigte Tests und mündliche Abfragen machen krank. Sie schaffen Angst, nicht Bildung.
Sie verursachen Stress, Druck, Schlaflosigkeit, Prüfungsangst – und nehmen vielen die Freude am Lernen.
Wir fordern eine Schule, in der wir sicher, fair und angstfrei lernen können. Und wir sind nicht allein.
Die größten Schüler-, Eltern- und Lehrerverbände in Bayern stehen hinter unserer Forderung:
Jetzt liegt es an der Politik und am Kultusministerium: ändert endlich die Prüfungsordnung!
Wie lange wollt ihr noch wegsehen, während täglich Angst statt Bildung passiert?
Über 50.000 Stimmen – was braucht es noch?
Am Dienstag, den 8. April, haben wir unsere Petition mit über 50.000 Unterschriften an Ute Eiling-Hütig (CSU) übergeben – die Vorsitzende des Bildungsausschusses im Bayerischen Landtag.
So viele Menschen sagen laut und deutlich: Schluss mit Angst und Druck. Schluss mit Exen und Abfragen.






Jetzt muss die Politik handeln.
Wenn über 50.000 Stimmen und sämtliche Verbände nicht gehört werden, werden sie lauter.
Warum wir das Ende von Exen und Abfragen fordern
Unangekündigte Tests und spontane Abfragen setzen Schüler*innen in Bayern täglich unter Druck – mit echten Folgen:
- Angst statt Lernen. Studien belegen, dass Prüfungsangst den Lernerfolg mindert.
- Dauerstress macht krank und blockiert nachhaltiges Lernen.
- Gezielte Vorbereitung fördert echte Bildung – Überraschungstests tun das Gegenteil.
- Statt Misstrauen brauchen wir Vertrauen und Selbstbestimmung.
Unsere Forderungen: Fair, angstfrei, zukunftsfähig
Wir fordern ein Ende der unangekündigten Tests und Abfragen – für eine Schule, die motiviert statt ängstigt.
Unsere Kernforderungen:
❌ Weg mit allen unangekündigten Prüfungen!
Keine Exen und Abfragen ohne Vorwarnung – faire Bedingungen für alle Schüler*innen.
🌱 Eine positive Fehlerkultur
Lernen heißt auch mal scheitern dürfen – ohne Angst, Druck oder Bloßstellung.
📅 Klare, transparente Prüfungen
Schüler*innen sollen wissen, wann und wie sie geprüft werden – Vorbereitung statt Überraschung.
🎨 Vielfalt statt Einheitsbrei
Mehr Projektarbeiten, Präsentationen und alternative Leistungsnachweise fördern Kreativität und Verständnis.
Werde Teil der Bewegung!
Wir sind mehr als eine Petition – wir sind eine Bewegung von Schülerinnen, Eltern, Lehrerinnen und allen, die genug haben von Angst, Druck und unfairen Prüfungen.
Hier geht es um mehr als nur Schule. Es geht um Respekt, Mut und die Zukunft aller Lernenden in Bayern. Es geht darum, Bildung neu zu denken – menschlich, fair, angstfrei.
Du bist eingeladen, mitzumachen – ganz egal, wer du bist und wie viel Zeit du hast.
Denn jede Stimme, jede Idee und jede Aktion zählt.
Warum mitmachen?
Weil echte Veränderung nur gemeinsam gelingt. Deine Stimme gibt uns Kraft, deinen Einsatz braucht es für den Druck auf die Politik, damit sich endlich was ändert.
Gemeinsam formen wir eine Bewegung, die nicht locker lässt – bis Angst und ständiger Stress aus Bayerns Schulen verschwinden.
Mach mit – für eine Schule, die wir alle verdienen.
Warum Schüler*innen Veränderung fordern
Ich bin gegen unangekündigte Leistungsnachweise, weil…
Die Aussagen sind Beiträge von Schüler*innen auf der Demo am 6. April.
Wie stehen die Parteien zu fairer Bildung?
Die Politik hat es in der Hand: Werden Bayerns Schulen endlich fair und zukunftsfähig – oder bleibt alles beim Alten?
Hier zeigen wir, wer sich klar für eine angstfreie, gerechte Bildung einsetzt – und wer bremst.
Die Symbole zeigen jeweils den aktuellen Stand der Positionierungen – wir aktualisieren sie fortlaufend anhand von Parteiäußerungen und Abstimmungen im Landtag.

